Powstanie Warszawskie 1944

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warschauaufstand3

Nachdem die sowjetische Rote Armee auf dem östlichen Weichselufer schon in Seh- und Hörweite war,  erhob sich vom 1.8. bis zum 2.10.1944 die polnische Heimatarmee im Warschauer Aufstand  gegen die deutschen Besatzungstruppen.

Nach der polnischen Niederlage von 1939 gelang rund 85 000 polnischen Soldaten sowie einer größeren Anzahl Politikern die Flucht. Sie sammelten sich zunächst in Frankreich, wo unter der Führung von General Wladyslaw Sikorski bereits am 30. September 1939 eine Exilregierung gebildet wurde.

Nach der Niederlage Frankreichs 1940 flüchtete die Exilregierung und das Gros der polnischen Militärs nach Großbritannien.  Viele Polen hatten dabei eine anstrengende, gefahrvolle Flucht über Rumänien hinter sich. Der polnische Widerstand formierte sich in London und ordnete sich der Exilregierung Sikorski unter, die sich voll auf die Exilarmee stützen konnte. Das Erste Polnische Korps kämpfte von da an unter britischem Befehl, später kamen noch polnische Fliegerverbände dazu. Die Londoner Exilregierung steuerte auch die Operationen der in Polen agierenden Armia Krajowa, der Heimatarmee, die zu ihren hohen Zeiten 1943 und 1944 etwa 350 000 Kämpfer unter Waffen hatten.

Doch zum Widerstand gehörten nicht etwa nur einige Partisaneneinheiten, sondern vor allem ein flächendeckendes Netz von straff militärisch geführten, ausgebildeten und organisierten Einheiten sowie ein Netz von Untergrundeinrichtungen wie Schulen, Universitäten, und Zeitungen. Nach dem Tod Sikorskis bei einem bis heute nicht restlos aufgeklärten Flugzeugabsturz im Jahre 1943 trat Stanislaw Mikolajczyk die Nachfolge an, immer stärker zerstritt sich nun die Exilregierung über die Grenzen eines künftigen Polens. Die Sowjetunion setzte nicht erst seit der weltweiten Entrüstung über das Massaker von Katyn ganz auf die polnischen Kommunisten. Zwei polnische Armeen wurden in der Sowjetunion gegründet. Die 1943 gegründete erste polnische Armee, die aus der Infanteriedivision Tadeusz Kosciuszko hervorgegangen war, kämpfte unter Zygmunt Berling im Osten. Die zweite Armee wurde hauptsächlich aus deportierten Polen gebildet und verließ die Sowjetunion unter Führung von Wladyslaw Anders über Sibirien, den Nahen Osten und Nordafrika und wurde der 8. Britischen Armee als Zweites Polnisches Korps eingegliedert. Diese 400 000 polnischen Soldaten kämpften am Monte Cassino genauso tapfer wie zuvor in Polen.

Innerhalb Polens war Warschau Zentrum des Widerstands. Jüdische Widerstandsorganisationen der Zydowska Organizacja Bojowa ZOB (Jüdische Kampforganisation) organisierten den Aufstand im Warschauer Ghetto, der am 19. April 1943 begann, denn die schrittweise Auflösung des Ghettos duldete keinen weiteren Aufschub und längst war klar, wohin die Transporte gingen und was mit den Menschen geschah. Bis zum 16. Mai hielten die jüdischen Kämpfer aus, dann brach der Widerstand gegen die deutschen Truppen unter SS-General Jürgen Stroop zusammen, der das gesamte Ghettogelände niederbrennen ließ.

Die Armia Krajowa hörte und sah die Rote Armee im Sommer 1944 scheinbar unaufhaltsam vorrücken und Polen Stück für Stück von der Naziherrschaft befreien. Der Chef der AK in Polen Graf Bor-Komorowski zeigte sich im Juli überzeugt, der schon lange ins Auge gefasste Aufstand müsse nun sehr bald stattfinden, wenn er noch einen Sinn machen sollte, denn inzwischen war das Attentat des 20. Juli geschehen und die Alliierten hatten nach der Invasion in der Normandie Fuss gefasst und rückten nach Westen vor. Dazu war inzwischen am 21. Juli 1944 das Lubliner Komitee (Polski Komitet Wyzwolenia Narodowego) gegründet worden, das von den Sowjets mit linientreuen polnischen Kommunisten als willfährige provisorische Regierung installiert wurde.

Als die Rote Armee am östlichen Weichselufer schon in Hörweite war, startete die polnische Heimatarmee trotz Munitions- und Waffenmangels am 1. August 1944 den Warschauer Aufstand – auch um die polnische Hauptstadt noch vor der Roten Armee zu befreien und so Stärke und Unabhängigkeit mit Blick auf Gestalt und Charakter eines künftigen Polens zu demonstrieren. Man wollte gern die Rote Armee in einem freien Warschau als eine verbündete und befreundete Macht begrüßen.
Doch der Plan schlug fehl. Die Rote Armee stoppte an der Weichsel alle Operationen und schien mehr oder minder interessiert zuzuschauen, was sich am anderen Weichselufer tat. Stalin ließ auch den alliierten Flugzeugen sowohl mit humanitären Hilgssendungen als auch mit Nachschub an Waffen und Munition die Landung auf den stadtnahen sowjetischen Feldflugplätzen verwehren, sodass auch die britischen Hilfe unterbleiben musste.

Für Hitler war der Warschauer Aufstand Grund für etliche seiner berüchtigten Tobsuchtsanfälle und mehr als nur ein Ärgernis. Er beauftragte den Reichsführer SS Heinrich Himmler mit der Niederschlagung des Aufstands. Himmler gab umgehend den Befehl sämtliche Einwohner Warschaus – egal ob Kind, Frau, Greis oder Kombattant – zu töten und die Stadt dem Erdboden gleich zu machen. Den Auftrag das zu „erledigen“ erhielt SS-Gruppenführer Reinefahrt, dessen Kampfgruppe aus den kampffähigen Angehörigen der Warschauer Garnison, der 20.Grenadier-Division der SS-RONA, der SS-Sturmbrigade Dirlewanger, dem Sonderverband Bergmann, SS-Polizeieinheiten, sowie Verbänden der Fallschirm-Panzerdivision Hermann Göring bestand. Die deutschen Einheiten töteten bereits in den ersten Tagen des Aufstands zwischen 20 000 und 50 000 polnische Zivilisten. Um das rascher erledigen zu können, wichen sie Kämpfen mit der Heimatarmee möglichst aus. Die Division Hermann Göring benutzte dabei Zivilisten als menschliche Schutzschilde, indem sie Frauen und Kinder vor ihrem Panzern hertrieb und sie zwang, Barrikaden abzuräumen.

Die rund 40.000 Aufständischen unter Führung von General Graf Tadeusz Bor-Komorowski (1895-1966) brachten in den ersten Tagen nach erbittert geführten Häuserkämpfen in den Straßen Warschaus brachten bedeutende Teile der Stadt unter ihre Kontrolle, bevor die deutschen Einheiten unter dem am 6. August eingetroffenen Oberbefehlshaber SS-General Erich von dem Bach-Zelewski (1899-1972) die Taktik wechselten, und allmählich die Oberhand gewannen. Der Massenmord wurde nun an spezielle Einsatzgruppen delegiert, die hinter der Front mordeten. Von dem Bach konzentrierte nun seine Kräfte gegen die Warschauer Altstadt um besonders die Eisenbahnbrücken als Nachschubverbindung zur 9. Armee an der nahen Ostfront zu sichern. Aufgeboten wurden dazu Panzer, Artillerie und die Luftwaffe, die allerdings an den Guerilla-Aktionen der Aufständischen scheiterten, die dem zahlenmäßig weit überlegenen Gegner einen verlustreichen Häuserkampf aufzwang. Es gelang den Deutschen erst ab dem 21. August, die polnischen Kämpfer auf einem kleinen Gebiet von nur einem Quadratkilometer zusammen zu drängen, die zu dieser Zeit hier noch lebenden 24 000 bis 35 000 Zivilisten wurden zur Zwangsarbeit deportiert. Als am 1. September die Altstadt vollständig von den Deutschen eingenommen wurde. Wie zuvor auch schon bei den Kämpfen, wurden nun alle noch lebenden Verwundeten – egal ob Kombattant oder Zivilist – von den deutschen Truppen erschossen.

Die polnischen Truppen hielten nun noch einen Flickenteppich von drei größeren Gebieten in der Stadt, Zoliborz, Mokotow und einen Teil des Zentrums., das von den Deutschen nun zuerst entlang des westlichen Weichselufers angegriffen wurde, um gegen die womöglich doch noch eingreifende Rote Armee zu sichern. Bor-Komorowski sah die Lage als hoffnungslos an und hatte am 8 September von der Londoner Exilregierung bereits die Erlaubnis zur Kapitulation erhalten, als plötzlich am 9. September die sowjetische Luftwaffe in die Kämpfe eingriff. Am Tag drauf griff Marschall Rokossowski, der Oberkommandierende der 3. Weißrussischen Front den östlich der Weichsel gelegenen Stadtteil Praga an und hatte nur wenige Tage später am 14. September die östlich der Weichsel liegenden Stadtteile Warschaus unter Kontrolle. Als dazu am 18. September die Rote Armee endlich der US-amerikanischen Luftwagffe die Landung mit Versorgungsflugzeugen genehmigte, schien wieder Hoffnung für Warschau zu bestehen. Ferner wurde bereits am 15. September der polnischen Division Berlinger in der Roten Armee gestattet im Süden der polnischen Hauptstadt die Weichsel zu überschreiten, doch blieben die Kampftruppen der Roten Armee in ihren Stellungen. Am 23. September musste sich die Division Berlinger daher wieder nach Osten zurückziehen.. Tags darauf eroberten die Deutschen Zoliborz, vier Tage später Mokotow. Am 1. Oktober 1944 wurde ob der aussichtslosen Lage ein Waffenstillstand vereinbart.

Der Aufstand der Heimatarmee Armia Krajowa in Warschau dauerte 63 Tage, über 150 000 Zivilisten starben, dazu über 16 000 bewaffnete Kämpfer der Armia Krajowo, 200 000 Warschauer wurden zur Zwangsarbeit ins Reich verschleppt, rund 70 000 in Konzentrationslager deportiert. Die Zahl der deutschen Toten wird bis heute widersprüchlich angegeben, zwischen 2 000 und 10 000 Gefallenen differieren die Angaben. Nach der Kapitulation am 2. Oktober 1944 wurde Warschau von Wehrmacht und SS dem Erdboden gleich gemacht, 85 Prozent der Stadt waren zerstört. Die polnische Hauptstadt war am Ende des deutschen Vernichtungskriegs die am stärksten zerstörte Stadt Europas.

Die Tatsache, dass die Aufständischen der hochgerüsteten deutschen Kriegsmaschinerie länger standgehalten hatten als 1939 die ganze polnische Armee betrachtete die Reichsführung als Schmach. Die Aufständischen wurden auch deshalb nicht als Partisanen sofort umgebracht, sondern erhielten Kombattantenstatus und wurden meist wie Kriegsgefangene behandelt. Als die Rote Armee nach ihrer Phase der Reorganisation im Spätsommer 1944 die Kräfte für den finalen Stoß gesammelt hatte und im Zuge ihrer Großoffensive über die Weichsel setzte, befreite sie in Warschau knapp 5000 Menschen, die sich bis dahin in den Trümmern ihrer Stadt versteckt hatten.

 

Oraz tekst z Polskiego poletka:

 

Janusz Korwin-Mikke postanowił zaatakować Powstanie Warszawskie dokładnie w 70. rocznicę jego wybuchu. Razem z podkarpackimi strukturami Nowej Prawicy opublikował oświadczenie, w którym odbiera jednemu z największych narodowych zrywów jakikolwiek sens.

 

Tekst oświadczenia jest kuriozalny. Można się z niego np. dowiedzieć, że Powstanie Warszawskie „ustanowiło standard nieodpowiedzialności politycznej” i to ono ponosi winę za wszystkie złe decyzje obecnej klasy politycznej.

 

Kto wychwala powstanie warszawskie, nie powinien skarżyć się na nieodpowiedzialność dzisiejszej polskiej klasy politycznej. To właśnie powstanie warszawskie ustanowiło standard nieodpowiedzialności politycznej, który do dziś daje alibi wszystkim tym, którzy robią coś szkodliwego dla Polski” – czytamy we wstępie.

 

Następnie członkowie NP z Korwin-Mikkem na czele tłumaczą, jakie to kręte ścieżki doprowadziły ich do podobnych wniosków. Co interesujące, przytaczają argumenty dziwnie zbieżne z tezami głoszonymi przez Piotra Zychowicza.

 

Mechanizm jest oczywisty. Nikt nie odpowiedział za śmierć dwustu tysięcy ludzi i zburzenie stolicy państwa mimo, iż powstanie od początku nie miało żadnego sensu militarnego ani politycznego. Mało tego, jego sprawcom stawia się dziś pomniki, nadaje nazwy ulic. Skoro tak, każdy polski polityk może żyć w poczuciu, że może zrobić cokolwiek. W wypadku nawet najbardziej tragicznej klęski odwoła się do patriotycznych emocji i jeszcze będzie czczony jako narodowy bohater” – napisali.

 

Dalej jest jeszcze ciekawiej. Okazuje się bowiem, że to przez Powstanie Warszawskie mamy kłopot z… Otwartymi Funduszami Emerytalnymi.

 

Skoro bezkarnie uszło wywołanie tego powstania, to nie można się domagać rozliczenia sprawców oszustwa powołania OFE, skutków zmarnowania pieniędzy na Możejki czy lokalnie: na Centrum Wystawienniczo-Kongresowe” – czytamy w oświadczeniu.

 

Na zakończenie Korwin-Mikke nawołuje do zrewidowania podejścia do Powstania Warszawskiego, bo bez tego „nie możemy liczyć na zmianę obecnej polityki”.

 

Kto nie jest zadowolony z jakości współczesnej klasy politycznej, nie powinien się entuzjazmować powstaniem warszawskim. Chyba, że stawia romantyczne emocje nad dobro kraju” – kończą autorzy tekstu.

 

Źródło: http://niezalezna.pl/57920-korwin-mikke-atakuje-powstanie-warszawskie-nie-mialo-zadnego-sensu

 

Problemy Premiera:

 

Donald Tusk może nie wziąć udziału w obchodach 70. rocznicy wybuchu powstania warszawskiego. Premier kilka dni temu przeszedł operację barku, obecnie przebywa na zwolnieniu lekarskim. – Czasem zdarzają się sytuacje, gdy trzeba odwołać plany. Czy premier weźmie udział w obchodach rocznicy powstania, to się jeszcze okaże, ale lekarze odradzają wysiłek fizyczny w najbliższych dniach – tłumaczy Paweł Graś. Źródło: TVN24/x-news Donald Tusk przeszedł w poniedziałek zabieg stawu barkowego. Według byłego rzecznika rządu "operacja była dość skomplikowana i bolesna". Była jednak konieczna, gdyż premier uszkodził lewy bark podczas ćwiczeń. – To kontuzja związana z siłownią i z takimi męskimi sportami jak pompki – zdradził Graś. Premier przebywa na tygodniowym zwolnieniu lekarskim i poddaje się rehabilitacji. Do pracy powinien wrócić w poniedziałek 4 sierpnia.







Czytaj więcej: http://www.polskatimes.pl/artykul/3523469,obchody-70-rocznicy-powstania-warszawskiego-bez-premiera-tuska-lekarze-odradzaja-wysilek-video,id,t.html?cookie=1

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